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Morgen, Wellis, wird's was geben,
Morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Zwitschern
Wird in unsrer Stube sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heißa, dann ist Weihnachtstag!
Wie wird dann das Gitter glänzen
Wenn der Käfig ist geputzt!
Wie schön werden wir faulenzen
Auf der Schaukel, ungenutzt!
Wisst ihr noch, wie ...
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Wann kommst du geschneit?
Du kommst hoch aus den Wolken,
Dein Weg ist sehr weit!
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Wie die Wellis froh schaun,
Wenn sie voller Neugier
Ans Fenster sich traun
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Die Piepser sehen euch zu
Und ausnahmsweise
Geben sie einmal Ruh
...
Oh Vogelbaum, oh Vogelbaum,
Wo sind denn deine Blätter!
Warst einst so grün, und voller Laub,
Doch dann gab es den Blätterraub
Die Schnäbelchen, die Schnäbelchen,
Die knipsten alle Blätter ab!
Leise rieselt der Schnee
Während die Wellis ich seh
Doch still ist es hier trotzdem nicht
Gezeter ist Wellipflicht!
Im Vogelschwarm gibts nie Ruh
Halt dir die Ohren nicht zu:
Hör nur wie lieblich es hallt
Wenn ihr Gezeter erschallt!
Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich die kleinen Sittiche sitzen
Und droben aus dem Käfigtor
Sah mit großen Augen ein Welli hervor
Und wie ich nach Hirse zu kramen begann,
Fing er laut zu zetern an:
"Federloser", rief er, "alter Gesell,
Hebe die Beine und ...
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
Kling, Glöckchen, kling!
Viele Wellis lieben
Mit wilden Schnabelhieben
Glöckchen hell zu läuten,
Was mag das bedeuten!
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.
Sie mögen das Gebimmel,
Ein echter Glöckchenfimmel,
Alle kleinen Glocken
Lassen sie frohlocken!
Kling, ...
Von drüben vom Vogelbaum komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich meine Kumpels sitzen;
und drüben, dort vom Sofa aus
fielen dem Federlosen fast die Augen raus.
Und wie ich so mitkletterte durch die finstere Tann,
da brüllte der Körnchengeber mich mit panischer Stimme an:
...
Kannst du dir das vorstellen?
Hast du gehört, was der Neue sagt?
Was er erzählt von diesem Ort?
Hat er's erfunden, hab ich mich gefragt
Oder war er wirklich dort?
Nun, was soll man sagen
Das kann doch gar nicht sein?
Wie soll man das ertragen?
Den ganzen Tag allein?
Ich kann es gar nicht fassen!
Stundenlang kein Laut!
Da würd' ...
Ich kam als Zuchtwart für Doggen in deinen Garten,
es schien mir , als würdest du auf mich warten.
Deine Züchterin wollte keine Schauen und keine Wellis mehr,
die große laute Voliere störte auf der schicken
Terrasse sehr.
"Du hast doch auch Vögel, bitte nimm doch 2 mit,
sie haben tolle Farben, sind alle gesund und fit."
Mit einem ...
Ich sitze einsam hier, verlassen,
war im Leben nie allein;
kann es gar nicht richtig fassen,
ich wollt' doch nie alleine sein!
Keiner da, der mich kann kraulen,
der mit mir redet, mit mir fliegt.
Wollt die Andren nicht vergraulen!
Ob mich die Einsamkeit besiegt?
Was hab ich bloß falsch gemacht,
dass ich jetzt ohne Freunde bin?
Hab ...
Ein jeder Vogel Federn hat,
die ihn sehr gut kleiden.
Doch wenn die Zeit Mauser naht,
so läßt sich nicht vermeiden,
daß er sie abwirft nacheinander.
Die Tage fliehn, die Zeit verrinnt,
ich nun ständig Federn find.
Die weißen Dunen rieseln viel,
wandern durch das Zimmer.
Für mich wird es dadurch zum Spiel,
daß ich täglich ...
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