Wenn der Wellensittich krank ist!
Mit Wellensittichen ist es wie mit Kindern- viel Freude und manchmal viel Sorgen. Einige Wellensittichhalter können da viel erzählen, denn oftmals kommt einiges zusammen.Wenn man bei den kleinen Australiern erkennt, dass sie krank sind, ist die Situation meist schon ernst und nicht zu unterschätzen. Sie sind perfekte Schauspieler, die Erkrankungen so gut wie möglich verstecken wollen. Deswegen sollte man bei Anzeichen wie Apathie, starkes Aufplustern, aber auch Schleimwürgen, tagelangen Durchfall oder Blutverlust schnell einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen.
Auch wenn man es als Nicht-Wellensittichhalter nicht glauben mag, aber es gibt viele Erkrankungen, die gefährlich für Ziervögel werden können- aber auch viele darunter, die gut behandelbar sind.
Vorausgesetzt, man hat den richtigen Facharzt an der Hand und ist bereit, einiges auf sich zu nehmen. Manche Sachen haben es so in sich, dass man mit dem Arzt irgendwann per du ist und das Konto um Hilfe schreit.
Zudem kommt noch Stress für alle Seiten, wenn dem Vogel täglich Medikamente verabreicht werden müssen und auf besondere Verhaltensweisen wegen Ernährung oder Einrichtung geachtet werden müssen.
Damit sollte aber jeder Halter rechnen und sich dessen unbedingt bewusst sein, denn auf manche Sachen hat man einfach keinen Einfluss.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es auch schon Zeiten gab, in dem ich geschockt im Wartezimmer unserer Ärztin saß und manche Nächte nicht schlafen konnte. Aber bisher haben wir alles super hinbekommen, trotz das wir einige unheilbare Krankheiten bei uns im Schwarm haben.
Wenn Vögel genesen oder zumindest stabilisiert sind, ist es eine Freude, sie wieder aktiv am Schwarmleben teilnehmen zu sehen.
Daher ganz wichtig, bei Auffälligkeiten unbedingt einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen und keine Experimente ohne ärztliche Anordnung machen.
Leider kann man trotz aller Fürsorge nicht alles verhindern, aber man kann sich gewiss sein, alles versucht und den Vögeln ein schönes Leben gemacht zu haben.
Der Artikel wurde am 07.09.2011 von Nune veröffentlicht.
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